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Der grosse Prinz Stefan Schilli home > berichte > 19. 02. 2004 - 5 |
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Vater Florian ist nicht ein Diener der Kirche sondern ein Diener Gottes, einer fuer die Menschen. Er wirkt ruhig und abgeklaert, aber doch menschlich. Er ist nicht erstaunt ueber unser Erscheinen. Fuer Ihn ist es ein Tag wie jeder andere und das stimmt ja auch, denn fuer seine Gemeinde haben wir keine groessere Bedeutung. Er behandelt Aendu und mich gleich wie alle anderen und das tut gut. Zusammen haben wir zwei einfache schoene Abende und der Priester geniesst es, wiedermal in seiner Sprache zu erzaehlen und zuzuhoeren. Vater Florian ist auf dem Boden der Realitaet geblieben, auf dem gleichen harten Boden wo sich auch seine Schaefchen befinden. Er schaut zu den Kranken und Verletzten, entwickelt den Bau neuer Haeuser, gibt Tips in der Werkstatt, ist Schlichter bei Streitigkeiten und er faehrt gerne und schnell mit dem Landrover. Aber vorallem ist er Visionaer geblieben, er weis was er macht und wo die Sache hinfuehren soll und mit durchdachten Projekten versucht er, eine gesicherte Zukunft fuer die Menschen hier zu erreichen. Der Mann hat eine besondere Aura, eine Energie die man entwickelt, wenn man das tut, wofuer man erschaffen wurde. Erst spaeter erfahren wir, dass Vater Florian nicht nur in Afrika, sondern auch in Deutschland ein echter Prinz ist. |