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An manchen Tagen fliegen wir mit starkem Rueckenwind foermlich ueber
den Asphalt: 100 Km, 125 Km, 140 Km pro Tag. Es ist eine Freude so durch
die weite Wueste zu fahren. Doch der Wind ist launisch und kommt taeglich
aus einer anderen Richtung. Gegen den Wind wird das radeln schnell zum
strampeln und zur Qual. Ich stehe an Ort und Stelle und komme nicht
vorwaerts. Die Strasse will und will nicht enden, das naechste Dorf
mit Wasser ist noch weit.
Einmal ist der Wind so stark, dass ich mich kaum mehr auf dem Velo halten
kann. Sack und Pack sind eine grosse Angriffsflaeche fuer den Wind.
Eine starke Boee setzt mich beinahe seitwaerts in den Sand. Bei diesem
Wind macht radeln keinen Sinn. Kurz daruf ueberholt uns ein grosser
Caterpillar-Trax, wir zoegern nicht und eine Minute spaeter liegen die
Velos in der Schaufel und wir sitzen neben der Kabine auf dem Trax.
Ich freue mich ueber diese ausgefallene Mitfahrgelegenheit. Habe ich
mir als Kind nicht immer gewuenscht, einmal auf einem richtig grossen
Trax mitfahren zu koennen?
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