Wind und alte Kindheitswuensche
(Dakhla - Farafra, Aegypten im April 2004)

Andreas Kunz


home > berichte > 07. 05. 2004 - 3
 

< letzter Bericht | nächster Bericht >


An manchen Tagen fliegen wir mit starkem Rueckenwind foermlich ueber den Asphalt: 100 Km, 125 Km, 140 Km pro Tag. Es ist eine Freude so durch die weite Wueste zu fahren. Doch der Wind ist launisch und kommt taeglich aus einer anderen Richtung. Gegen den Wind wird das radeln schnell zum strampeln und zur Qual. Ich stehe an Ort und Stelle und komme nicht vorwaerts. Die Strasse will und will nicht enden, das naechste Dorf mit Wasser ist noch weit.
Einmal ist der Wind so stark, dass ich mich kaum mehr auf dem Velo halten kann. Sack und Pack sind eine grosse Angriffsflaeche fuer den Wind. Eine starke Boee setzt mich beinahe seitwaerts in den Sand. Bei diesem Wind macht radeln keinen Sinn. Kurz daruf ueberholt uns ein grosser Caterpillar-Trax, wir zoegern nicht und eine Minute spaeter liegen die Velos in der Schaufel und wir sitzen neben der Kabine auf dem Trax. Ich freue mich ueber diese ausgefallene Mitfahrgelegenheit. Habe ich mir als Kind nicht immer gewuenscht, einmal auf einem richtig grossen Trax mitfahren zu koennen?

< letzter Bericht | nächster Bericht >

   

10. Mai 2004 - og