• 2009.04.20-24 - Otočac (HR) - Bihać (BiH)

    Morgens regnet es wieder in Strömen, so dass wir bereits das Budget durchrechnen, ob wir eine weitere Übernachtung verkraften. Gegen 9:00 Uhr hängt nur noch eine graue Wolkendecke über der Landschaft, die nur da und dort ein paar Tropfen fallen lässt. Die Strecke führt an ausgebrannten und mit Einschusslöchern übersäten Hausruinen vorbei an Warnschildern, die auf die Gefahr von Landminen hinweisen.

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  • 2009.07.30-08.03 - Černivcii (UA) - Mizhhir''ya (UA)

    Da wir nicht nach Weissrussland fahren, können wir uns die 500km Ebene Kiev schenken und statt dessen ein paar Kurven durch die ukrainischen Karpaten drehen. Die Freude über die kleinen Strassen von Černivcii zurück in die Hügel ist nur von kurzer Dauer, denn nach wenigen Kilometern befahren wir losen Schotter.

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  • 2009.04.05 - Glurns (IT) - Bozen (IT)

    Die Nacht war nicht mehr schweine kalt, so dass es uns schwer fällt aufzustehen und zusammenzupacken. Derweil flitzt ein roter-Ortlieb-Blitz heran und bremst abrupt. Die Unterhaltung am frühen Morgen ist kurz; wer, was, woher, wohin? Matthias aus München ist nach Rom unterwegs.
    Mit jedem Meter, den es weiter Richtung Bozen hinunter geht, wird es frühlingshafter.

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  • 2009.04.14/15 - Lucija (SLO) - Motovun (HR)

    Auf dem Campingplatz in Lucija wollen wir nicht bleiben, also fahren wir zurück nach Piran und hoffen einen anderen Unterschlupf zu finden. Schlussendlich landen wir in der Jugendherberge, die mitten in der Altstadt liegt und sogar über eine Waschmaschine verfügt. Die verschwitzte Wäsche erhält so eine frische Note.

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  • 2009.09.11-15 - Pärnu (EST) - Helsinki (FIN)

    Da die Zeit etwas drängt, fahren wir nicht entlang der Küste nach Tallinn. Somit wird es eine kurze Fahrt, denn die ebene Agrarlandschaft verleitet nicht gerade zum langen Verweilen. Auch sind die Herbstfarben recht bescheiden, denn die Trockenheit lässt das Laub einfach dürr werden.

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  • 2009.07.18-22 - Campulung (RO) - Braşov (RO)

    Nach einem Tag mit viel Schlaf fühlen sich meine Knie immer noch etwas weich an, dafür bleibt aber wenig Zeit, denn es geht direkt in die Karpaten. Nicht wie erhofft über einen schönen Pass, nein, es geht über ein Pässchen nach dem anderen. Immer ein paar hundert Höhenmeter rauf und wieder runter.

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  • 2009.05.14-16 - Patras (GR) - Strofilia Nat.-park (GR)

    Eigentlich wollten wir ein paar Tage in Patras verbringen und die Organisation der Ersatzteile für das Fahrrad richtig angehen. Doch im Schmudelhostel möchten wir nicht weiter bleiben und andere günstige Unterkünfte gibt es nicht. Also packen wir zusammen und fahren weiter.

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  • 2009.08.24-30 - Kaunas (LT) - Klaipeda (LT)

    Von Kaunas führt die Strasse entlang des Flusses Nemunas, der im deutschen als Memel bekannt ist, Richtung Westen. Im Kurisch-Lettischen bedeutet Nemunas langsam, schweigend, still. Nicht nur der Fluss schleicht das geringe Gefälle Richtung Ostsee hinunter, die Gegen ist allgemein sehr ruhig. Es ist tatsächlich eine Art Tal, durch das wir radeln.

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  • 2009.05.09-13 - Virpazar (MNE) - Patras (GR)

    Um von Virpazar nach Albanien zu gelangen, haben wir zwei Möglichkeiten. Wir entscheiden uns für die Flachlandvariante, denn die Andere wäre zwar ein x-Faches schöner, doch die Strecke führt durchs Bergland. Drei Tschechen, die eine Woche mit dem Fahrrad rund um den See unterwegs waren, haben sich über die Berg- und Talfahrt beschwert. Zudem wollen wir das Tretlager schonen.

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  • 2009.04.25/26 - Bihać (BiH) - Mrkonjić-Grad (BiH)

    Endlich lichtet sich die Wolkendecke und die Sonne ist sogar zu sehen. Erstaunt erblicken wir an den gegenüber liegenden Hügeln Neuschnee. Als wir bezahlen wollen, geht das Theater um den Preis erneut los. Der Chef versucht es wieder und behauptet einfach, wir hätten den doppelten Preis vereinbart.

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  • 2009.04.07 - Rovereto (IT) - Soave (IT)

    Vor Verona endet der Fahrradweg Via Claudia Augusta und man muss auf kleinere und gössere Strassen ausweichen. Auch führt der Radweg nicht einfach durch die Ebene, nein, da liegt schon der eine oder andre Hügel dazwischen. Bereits nach den ersten Höhenmetern sind wir schweissgebadet und die Kleidung nass. Erstmals können wir die Sommerkleider montieren, nur der Fahrtwind ist noch reichlich frisch.

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  • 2009.05.17/18 - Strofilia Nat.-park (GR) - Pass bei Likouria (GR)

    Nach der stürmischen Nacht ist am Morgen wieder Ruhe eingekehrt. Die absolute Stille und ein wolkenverhangener Himmel machen die Fahrt durch die Pinienwälder angenehm. Erst einige Kilometer weiter durchbrechen Schafheerden und die dazugehörigen giftigen Köter die morgendliche Stille. Endlich finden wir die kleine Strasse, die uns ins Landesinnere des Peloponnes führen soll.

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  • 2009.04.12/13 - Gemona (IT) - Lucija (SLO)

    Von Gemona geht es dem Tagliamento entlang Richtung Süden. Der Wind bläst ausnahmsweise schön in den Rücken, was uns schneller als erwartet vorankommen lässt. Die Strecke führt durch kleine Ortschaften und ist ausgezeichnet mit dem Rad zu befahren. Zwischendurch machen wir einen letzten Abstecher an den Fluss, bevor es Richtung Trieste geht.

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  • 2009.04.29-05.01 - Uskoplje (BiH) - Mostar (BiH)

    Gemütlich gehen wir die knapp 20km Passstrecke an. Nur ab und zu fallen ein paar Regentropfen aus vorüber ziehenden Wolken. Auf dem Makljen-Pass auf über 1000m ü. M. ist es ohne Sonne erfrischend kühl. Trotzdem entlockt uns das gross ausgeschilderte Ski-Gebiet mit einem knapp 500m Hang ein leichtes Schmunzeln.

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  • 2009.08.08-17 - L'viv (UA) - Plaska (PL)

    Von L'viv haben wir uns rasch an die Grenze bei Rava-Ruska vor gearbeitet und wollen nach Polen einreisen. Schon von Weitem sehen wir die riesige Anlage der Grenzstation. Am ersten Posten auf der ukrainischen Seite lachen sich die einen ob unserem Fahrzeug halb kaputt, während der Diensthabende anscheinend nicht so recht weiss, was er mit uns machen soll.

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