• 2009.08.24-30 - Kaunas (LT) - Klaipeda (LT)

    Von Kaunas führt die Strasse entlang des Flusses Nemunas, der im deutschen als Memel bekannt ist, Richtung Westen. Im Kurisch-Lettischen bedeutet Nemunas langsam, schweigend, still. Nicht nur der Fluss schleicht das geringe Gefälle Richtung Ostsee hinunter, die Gegen ist allgemein sehr ruhig. Es ist tatsächlich eine Art Tal, durch das wir radeln.

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  • 2009.07.23-26 - Braşov (RO) - Vatra Dornei (RO)

    Von Braşov nordwärts gilt es erst wieder eine Ebene zu durchqueren, bevor wir wieder zurück in die Karpatenhügel kommen. Wir sind hier definitiv im Land der Klöster und Kirchen angekommen. Beinahe jedes Dorf, sei es auch noch so klein, verfügt über mindestens eine riesen Kirche, in der wohl die gesamte Gemeinde mehrfach platz findet. Und noch was macht und stutzig.

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  • 2009.05.19-23 - Pass bei Likouria (GR) - Asini (GR)

    Die Passabfahrt in die Ebene von Feneos im Morgenlicht verleitet uns zu unzähligen Pausen. Unten angekommen bläst uns aber der kräftige Wind direkt ins Gesicht, sodass das Vorankommen in der Ebene jenem am Berg entspricht. In Feneos machen wir einen kleinen Abstecher an den Stausee mit dem M. Ag. Georgiou-Kloster, dass dort im Wald über dem See thront und über eine steile Strasse erreichbar ist.

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  • 2009.04.27/28 - Mrkonjić-Grad (BiH) - Uskoplie (BiH)

    Morgens vor der Abreise erhalten wir wieder einmal eine Überraschung bosnischer Art. Der Preis für das Zelt ist nun plötzlich doppelt so hoch, d.h. die 5 €, die wir am Vortag vereinbart hatten, sollen nun doch nur pro Person gelten. Dabei habe ich gestern genau das nachgefragt. Vermutlich brachte das den Chef gerade auf die Idee.

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  • 2009.04.16/17 - Motovun (HR) - Selce (HR)

    Auf dem Campingplatz in Lucija wollen wir nicht bleiben, also fahren wir zurück nach Piran und hoffen einen anderen Unterschlupf zu finden. Schlussendlich landen wir in der Jugendherberge, die mitten in der Altstadt liegt und sogar über eine Waschmaschine verfügt. Die verschwitzte Wäsche erhält so eine frische Note.

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  • 2009.05.17/18 - Strofilia Nat.-park (GR) - Pass bei Likouria (GR)

    Nach der stürmischen Nacht ist am Morgen wieder Ruhe eingekehrt. Die absolute Stille und ein wolkenverhangener Himmel machen die Fahrt durch die Pinienwälder angenehm. Erst einige Kilometer weiter durchbrechen Schafheerden und die dazugehörigen giftigen Köter die morgendliche Stille. Endlich finden wir die kleine Strasse, die uns ins Landesinnere des Peloponnes führen soll.

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  • 2009.04.20-24 - Otočac (HR) - Bihać (BiH)

    Morgens regnet es wieder in Strömen, so dass wir bereits das Budget durchrechnen, ob wir eine weitere Übernachtung verkraften. Gegen 9:00 Uhr hängt nur noch eine graue Wolkendecke über der Landschaft, die nur da und dort ein paar Tropfen fallen lässt. Die Strecke führt an ausgebrannten und mit Einschusslöchern übersäten Hausruinen vorbei an Warnschildern, die auf die Gefahr von Landminen hinweisen.

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  • 2009.09.05-10 - Kolka (LV) - Pärnu (EST)

    Auch wenn die Gegend rund um Kolka mit dem 'end of the world feeling' zu dieser Jahreszeit äusserst erholsam war, müssen wir weiter, um bald einmal Tallinn zu erreichen. Die Strecke Richtung Riga ist wie geschaffen zum gemütlich dahin rollen. Nach einer Weile werden wir aber aus der Träumerei während der ruhigen Fahrt zur Realität auf den Asphalt zurück geholt.

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  • 2009.09.16-24 - Helsinki (FIN) - Opladen (D)

    Gemütlich schaukelte die Fähre von Helsinki nach Rostock, wo wir nachts um 23:00 Uhr ankommen und ein paar Stunden zu überbrücken haben. Glücklicherweise hat die Wartehalle im Hafen bis 5:00 Uhr geöffnet, so dass wir doch noch zu einem kurzen Nickerchen kommen. Als wir raus müssen, ist es immer noch stockfinstere Nacht und wir ärgern uns über die defekte Birne am Scheinwerfer vorne.

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  • 2009 - Unser Pino-Tandem

    Endlich konnten wir die gut ausgerüstete Werkstatt von Velokurier Michael Döring in Schaffhausen stürmen. Endlich den Pino-Hasen einmal bis auf die Knochen zerlegen und jede Schraube begutachten. Auf den bisherigen Touren hatte ich immer ein etwas mulmiges Gefühl, weil wir das Tandem frisch ab Presse übernommen haben und das Detailleben mehrheitlich unbekannt war.

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  • 2009.09.25-10.02 - Opladen (D) - Zürich (CH)

    Ausgeruht und bei bestem Wetter geht es wieder los, auf zu den letzten Kilometern. Doch schon nach den ersten Kurven ist beinahe Feierabend. Ich war zu faul, um das ganze Material einzeln über eine kleine Brücke zu tragen und versuche alles am Stück über die unglaublich steile Rampe hoch zu schieben. Dabei ziehe ich am Sattel und merke nicht, dass ich das hintere Rad hoch hebe.

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  • 2009.04.05 - Glurns (IT) - Bozen (IT)

    Die Nacht war nicht mehr schweine kalt, so dass es uns schwer fällt aufzustehen und zusammenzupacken. Derweil flitzt ein roter-Ortlieb-Blitz heran und bremst abrupt. Die Unterhaltung am frühen Morgen ist kurz; wer, was, woher, wohin? Matthias aus München ist nach Rom unterwegs.
    Mit jedem Meter, den es weiter Richtung Bozen hinunter geht, wird es frühlingshafter.

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  • 2009.08.31-09.04 - Klaipeda (LT) - Kolka (LV)

    Kaum passieren wir die Grenze von Litauen nach Lettland ist es vorbei mit den ruhigen Fahrradwegen. In Lettland führen die Radwege 'noch' oft entlang der grossen Strassen und sind auch nicht ausgeschildert. Nach wenigen Kilometern auf der Strasse Richtung Liepāja biegen wir aber ab und fahren auf Schotterpisten 10km an die Küste bei Pape.

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  • 2009.07.07-12 - Plovdiv (BG) - Oryahovo (BG)

    Mit frischem Hinterfelgen verlassen wir die Stadt Plovdiv, in der wir gut noch ein paar Tage zubringen könnten. Die Strecke ist mehrheitlich wie erwartet topfeben und monoton. Nur die bulgarische Strasse verlangt uns einiges ab. Pez wird vorne gründlich durchgerüttelt und am Steuer hinten fordern die unzähligen Löcher und Hügel volle Konzentration.

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  • 2009.06.25-30 - Thessaloniki (GR) - Rila Monestary (BG)

    Inzwischen sind uns die Autobahn rund um Thessaloniki wohl bekannt. Nach nur wenigen Kilometern auf der Landstrasse sind wir zurück auf der nächsten Autobahn. Eine Neubaustrecke, die auf unserer Karte noch überhaupt nicht existiert. Auf dem neuen Asphalt kommt unser Gefährt bergab so richtig in Schwung.

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