• 2009.04.07 - Rovereto (IT) - Soave (IT)

    Vor Verona endet der Fahrradweg Via Claudia Augusta und man muss auf kleinere und gössere Strassen ausweichen. Auch führt der Radweg nicht einfach durch die Ebene, nein, da liegt schon der eine oder andre Hügel dazwischen. Bereits nach den ersten Höhenmetern sind wir schweissgebadet und die Kleidung nass. Erstmals können wir die Sommerkleider montieren, nur der Fahrtwind ist noch reichlich frisch.

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  • 2009.08.04-07 - Mizhhir''ya (UA) - L'viv (UA)

    Den östlichen Teil der ukrainischen Karpaten war für uns unbekanntes Terain. Nun sind wir auf die Strecke von Mizhhir''ya über Volovec bis an die Schnellstrasse nach L'viv gespannt, da wir diese 2007 bereits in entgegengesetzter Richtung befahren haben. Es beginnt das grosse Erinnerungsspiel. Als Erstes ist und bleibt es eine der schönsten Strecken in den ukrainischen Karpaten, auch in der Gegenrichtung.

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  • 2009.07.13-17 - Oryahovo (BG) - Campulung (RO)

    Nach dem sintflutartigen Regen der letzten Tage meldet sich die Sonne zurück als wäre nichts gewesen. Nur die Strassen weisen erhebliche Schlammspuren auf. Oryakhovo wirkt so überhaupt nicht als wichtiger Grenzort und wir fürchten schon wieder vor verschlossener Grenze zu stehen. Am Hafen zeigt sich aber im Inneren der tot geglaubten Gebäude doch ein wenig Leben.

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  • 2009.04.20-24 - Otočac (HR) - Bihać (BiH)

    Morgens regnet es wieder in Strömen, so dass wir bereits das Budget durchrechnen, ob wir eine weitere Übernachtung verkraften. Gegen 9:00 Uhr hängt nur noch eine graue Wolkendecke über der Landschaft, die nur da und dort ein paar Tropfen fallen lässt. Die Strecke führt an ausgebrannten und mit Einschusslöchern übersäten Hausruinen vorbei an Warnschildern, die auf die Gefahr von Landminen hinweisen.

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  • 2009.05.14-16 - Patras (GR) - Strofilia Nat.-park (GR)

    Eigentlich wollten wir ein paar Tage in Patras verbringen und die Organisation der Ersatzteile für das Fahrrad richtig angehen. Doch im Schmudelhostel möchten wir nicht weiter bleiben und andere günstige Unterkünfte gibt es nicht. Also packen wir zusammen und fahren weiter.

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  • 2009 - Reisevorbereitungen

    Endlich konnten wir die gut ausgerüstete Werkstatt von Velokurier Michael Döring in Schaffhausen stürmen. Endlich den Pino-Hasen einmal bis auf die Knochen zerlegen und jede Schraube begutachten. Auf den bisherigen Touren hatte ich immer ein etwas mulmiges Gefühl, weil wir das Tandem frisch ab Presse übernommen haben und das Detailleben mehrheitlich unbekannt war.

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  • 2009.07.30-08.03 - Černivcii (UA) - Mizhhir''ya (UA)

    Da wir nicht nach Weissrussland fahren, können wir uns die 500km Ebene Kiev schenken und statt dessen ein paar Kurven durch die ukrainischen Karpaten drehen. Die Freude über die kleinen Strassen von Černivcii zurück in die Hügel ist nur von kurzer Dauer, denn nach wenigen Kilometern befahren wir losen Schotter.

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  • 2009.06.01-05 - Ag. Serafim (GR) - Meteora (GR)

    Unser Problem, an der Küste gibt es nur die Autobahn, die wir aber auf jeden Fall meiden wollen. Obwohl uns alle Griechen versichern, dass man mit dem Fahrrad sehr gut auf dem Pannenstreifen fahren kann. Also suchen wir einen Weg zwischen Plantagenwäldern und Getreidefeldern hindurch und landen dabei immer wieder an den Auffahrten zur Autobahn. Doch finden wir stets einen staubigen Schleichweg der weiter führt.

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  • 2009.09.05-10 - Kolka (LV) - Pärnu (EST)

    Auch wenn die Gegend rund um Kolka mit dem 'end of the world feeling' zu dieser Jahreszeit äusserst erholsam war, müssen wir weiter, um bald einmal Tallinn zu erreichen. Die Strecke Richtung Riga ist wie geschaffen zum gemütlich dahin rollen. Nach einer Weile werden wir aber aus der Träumerei während der ruhigen Fahrt zur Realität auf den Asphalt zurück geholt.

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  • 2009.09.25-10.02 - Opladen (D) - Zürich (CH)

    Ausgeruht und bei bestem Wetter geht es wieder los, auf zu den letzten Kilometern. Doch schon nach den ersten Kurven ist beinahe Feierabend. Ich war zu faul, um das ganze Material einzeln über eine kleine Brücke zu tragen und versuche alles am Stück über die unglaublich steile Rampe hoch zu schieben. Dabei ziehe ich am Sattel und merke nicht, dass ich das hintere Rad hoch hebe.

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  • 2009.04.27/28 - Mrkonjić-Grad (BiH) - Uskoplie (BiH)

    Morgens vor der Abreise erhalten wir wieder einmal eine Überraschung bosnischer Art. Der Preis für das Zelt ist nun plötzlich doppelt so hoch, d.h. die 5 €, die wir am Vortag vereinbart hatten, sollen nun doch nur pro Person gelten. Dabei habe ich gestern genau das nachgefragt. Vermutlich brachte das den Chef gerade auf die Idee.

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  • 2009.09.11-15 - Pärnu (EST) - Helsinki (FIN)

    Da die Zeit etwas drängt, fahren wir nicht entlang der Küste nach Tallinn. Somit wird es eine kurze Fahrt, denn die ebene Agrarlandschaft verleitet nicht gerade zum langen Verweilen. Auch sind die Herbstfarben recht bescheiden, denn die Trockenheit lässt das Laub einfach dürr werden.

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  • 2009.05.05-08 - Dubrovnik (HR) - Virpazar (MNE)

    Von Dubrovnik geht es direkt granatensteil den Berg hinauf. Der Küste folgend nähern wir uns der Grenze nach Montenegro (Crna Gora) und sind auf dieses Land sehr gespannt, da wir recht Unterschiedliches gehört haben. An der montenegrischen Grenzstation staut sich der Verkehr und wir reihen uns brav hinter die Blechkisten.

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  • 2009.04.04 - Pfunds (AT) - Glurns (IT)

    Durchgefrohren geniessen wir als erste Gäste im kleinen Stehkaffee-Häusel auf dem Campingplatz einen heissen Kaffee und ein paar Brötchen, bevor es heisst; aufi geht's! Die Strecke ist perfekt, angenehme Steigung und landschaftlich reizvoll, wenn da nur nicht der Osterverkehr Richtung Süden wäre.

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  • 2009.07.27-29 - Vatra Dornei (RO) - Černivcii (UA)

    Über ein paar weitere Karpatenhügel kommen wir endlich nach Vatra Moldoviţei in der rumänischen Provinz Moldau (Moldova), die nicht mit der angrenzenden Republik Moldau verwechselt werden sollte. Plötzlich stehen wir praktisch vor den Toren der berühmten Klosteranlage, was uns etwas verwirrt.

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