• 2009 - Unser Pino-Tandem

    Endlich konnten wir die gut ausgerüstete Werkstatt von Velokurier Michael Döring in Schaffhausen stürmen. Endlich den Pino-Hasen einmal bis auf die Knochen zerlegen und jede Schraube begutachten. Auf den bisherigen Touren hatte ich immer ein etwas mulmiges Gefühl, weil wir das Tandem frisch ab Presse übernommen haben und das Detailleben mehrheitlich unbekannt war.

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  • 2009.07.30-08.03 - Černivcii (UA) - Mizhhir''ya (UA)

    Da wir nicht nach Weissrussland fahren, können wir uns die 500km Ebene Kiev schenken und statt dessen ein paar Kurven durch die ukrainischen Karpaten drehen. Die Freude über die kleinen Strassen von Černivcii zurück in die Hügel ist nur von kurzer Dauer, denn nach wenigen Kilometern befahren wir losen Schotter.

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  • 2009.04.25/26 - Bihać (BiH) - Mrkonjić-Grad (BiH)

    Endlich lichtet sich die Wolkendecke und die Sonne ist sogar zu sehen. Erstaunt erblicken wir an den gegenüber liegenden Hügeln Neuschnee. Als wir bezahlen wollen, geht das Theater um den Preis erneut los. Der Chef versucht es wieder und behauptet einfach, wir hätten den doppelten Preis vereinbart.

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  • 2009.03.30 bis 2009.04.01 - Zürich (Start) - Rapperswil

    Nach einer schweisstreibenden Nacht mit Packen, basteln am Fahrrad und Ausräumen der Wohnung, starten wir kurz nach 13:00 Uhr von zuhausen und übergeben die Wohnung unserer Untermieterin Annelie.
    Glücklicherweise verschont uns das Wetter, zumindest was den Regen betrifft. Der Wind streicht uns allerdings bei +8℃ ziemlich frisch um die Ohren.

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  • 2009.04.10/11 - Solembergo (IT) - Gemona (IT)

    Das Ziel Gemona ist nicht mehr in all zu weiter Ferne, weshalb wir den Tag ruhig angehen können und an schönen Stellen auch längere Pausen einlegen. Nur, von diesen Stellen gibt es eine Menge.
    Da wäre beispielsweise das Informationszentrum zur Wiederansiedlung der Gänsegeier in Cornino und der angrenzende grundwassergespiesene See, der in unglaublichen Blautönen leuchtet.

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  • 2009.04.04 - Pfunds (AT) - Glurns (IT)

    Durchgefrohren geniessen wir als erste Gäste im kleinen Stehkaffee-Häusel auf dem Campingplatz einen heissen Kaffee und ein paar Brötchen, bevor es heisst; aufi geht's! Die Strecke ist perfekt, angenehme Steigung und landschaftlich reizvoll, wenn da nur nicht der Osterverkehr Richtung Süden wäre.

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  • 2009.08.24-30 - Kaunas (LT) - Klaipeda (LT)

    Von Kaunas führt die Strasse entlang des Flusses Nemunas, der im deutschen als Memel bekannt ist, Richtung Westen. Im Kurisch-Lettischen bedeutet Nemunas langsam, schweigend, still. Nicht nur der Fluss schleicht das geringe Gefälle Richtung Ostsee hinunter, die Gegen ist allgemein sehr ruhig. Es ist tatsächlich eine Art Tal, durch das wir radeln.

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  • 2009.04.18/19 - Selce (HR) - Otočac (HR)

    Einige Kilometer geht es weiter entlang der Küste bis nach Senj. Hier verlassen wir die Küstenstrasse und fahren 20km den Vrtnik-Pass hinauf, der ins Kvarner Hochland führt.
    Die Steigung der Passstrecke ist mit 4-6% zwar sehr angenehm, doch einfach unendlich.

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  • 2009.04.02 - Rapperswil (CH) - Davos (CH)

    Nach zwei Tagen ist die Erkältung von Pez wieder erträglich und wir setzen die geplante Strecke ab Rapperswil Richtung Davos fort. Das Wetter ist für unsere Verhältnisse nachwievor mit +5℃ und Nebel nicht angenehm. Am Wallensee lichten sich Nebel und Wolkendecke, was das Fahren wesentlich freundlicher macht. Die Strecke nach Landquart zieht sich dahin und scheint nie mehr zu enden.

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  • 2009.06.01-05 - Ag. Serafim (GR) - Meteora (GR)

    Unser Problem, an der Küste gibt es nur die Autobahn, die wir aber auf jeden Fall meiden wollen. Obwohl uns alle Griechen versichern, dass man mit dem Fahrrad sehr gut auf dem Pannenstreifen fahren kann. Also suchen wir einen Weg zwischen Plantagenwäldern und Getreidefeldern hindurch und landen dabei immer wieder an den Auffahrten zur Autobahn. Doch finden wir stets einen staubigen Schleichweg der weiter führt.

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  • 2009.04.08 - Soave (IT) - Treviso (IT)

    Wir hetzen immer noch auf den grossen Strassen umher und spulen Kilometer ab. Zwischendurch versuchen wir durch die kleinen Ortschaften mehr oder weniger parallel zur grossen Hauptachse zu fahren. Doch da kommt man einfach kaum vom Fleck. Dafür fahren wir Abschnittweise auf der Strada dell' Architettura und passieren einige pompöse Bauten, wie die Villa Emo aus dem 16. Jahrhundert.

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  • 2009.09.11-15 - Pärnu (EST) - Helsinki (FIN)

    Da die Zeit etwas drängt, fahren wir nicht entlang der Küste nach Tallinn. Somit wird es eine kurze Fahrt, denn die ebene Agrarlandschaft verleitet nicht gerade zum langen Verweilen. Auch sind die Herbstfarben recht bescheiden, denn die Trockenheit lässt das Laub einfach dürr werden.

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  • 2009.05.02-04 - Mostar (BiH) - Dubrovnik (HR)

    Mit Rückenwind geht es in ransanter Fahrt von Mostar weiter dem Fluss Neretva entlang Richtung Küste. Hinter einer Kurve taucht plötzlich das malerische Dörfchen Počitelj auf. Der kleine Ort, nahe der kroatischen Grenze wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war stets stark orientalisch ausgerichtet. Eine der letzten Karawansereien (Unterkunft für Ross und Reiter) befand sich hier.

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  • 2009.05.24-31 - Asini (GR) - Ag. Serafim (GR)

    Die Verabschiedung vom Xeni-Camping zieht sich in die Länge, alle wollen noch einmal wissen, wohin nun die Reise geht und natürlich auch ein Foto machen. Schliesslich ist es schon wieder unausstehlich heiss, bis wir losziehen können. Vor der ersten Steigung steht ein Schild mit der verlockenden Aufschrift 'Natural road', na, wenn das nichts für uns ist.

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  • 2009.08.08-17 - L'viv (UA) - Plaska (PL)

    Von L'viv haben wir uns rasch an die Grenze bei Rava-Ruska vor gearbeitet und wollen nach Polen einreisen. Schon von Weitem sehen wir die riesige Anlage der Grenzstation. Am ersten Posten auf der ukrainischen Seite lachen sich die einen ob unserem Fahrzeug halb kaputt, während der Diensthabende anscheinend nicht so recht weiss, was er mit uns machen soll.

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